Nach OLG-Urteil

Claudia Pechstein will mehr Schadenersatz

Mit dem richtungweisenden Urteil des Münchner Oberlandesgerichtes im Rücken will Berlins Eisschnelllauf-Königin Claudia Pechstein ihre Schadenersatzforderungen von bisher 4,4 Millionen Euro gegen den Weltverband (ISU) erhöhen.

BK
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Claudia Pechstein kämpft gegen den Weltverband.

Claudia Pechstein kämpft gegen den Weltverband.

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Pechstein hat die ISU auf Zahlung von Schadenersatz in Höhe von rund 4,4 Millionen Euro verklagt, nachdem sie 2009 aufgrund von Indizien und ohne Dopingnachweis zu Unrecht „wegen Blutdopings“ gesperrt wurde. „Es sind weitere Schäden und Kosten aufgetreten seit 2012, als die 4,4 Millionen eingereicht wurden“, erklärte die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin. Offen ist, um welche Summe es sich handelt. Pechi: „Die neue Höhe wird dann festgelegt, wenn feststeht, wann und wie es weitergeht.“

Dass zwei weitere Athleten ihre CAS-Urteile vor staatlichen Gerichten anfechten wollen, ließ die 42-Jährige kalt. „Mit denen möchte ich nicht verglichen werden“, sagte Pechi über Patrik Sinkewitz (Rad) und Ex-Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle.

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