Mit unglaublicher Wucht hatte Wiede den Ball am Donnerstag nach einem Freiwurf in den Schlusssekunden in das Tor gepfeffert. Es war nicht nur der Siegtreffer, sondern auch ein Energielieferant für das Finalturnier. „Das Tor müssen wir mitnehmen“ forderte Manager Bob Hanning nach dem Spiel.
Mit Steffen Fäth fällt ein Star aus
Noch viel wichtiger als das Tor ist der, der es geworfen hat – Fabi Wiede. Während viele andere Leistungsträger verletzt oder angeschlagen sind, spielt Wiede seit Monaten immer top. Für Hanning war der Wurf gegen Hannover deswegen nur die Spitze: „Wenn du dreimal deutscher Jugendmeister wirst, EHF-Cup und den deutschen Pokal gewinnst, dann nimmst du so einen Ball.“ Auch am Wochenende bauen die Füchse auf Wiede. Gemeinsam mit Kämpfer Paul Drux – der 23-Jährige spielt seit Wochen mit Schmerzen – muss er das Spiel organisieren.
Einfach wird es nicht. Mit Steffen Fäth fällt seit letztem Wochenende der nächste Star aus. Dazu hatten die Füchse nach ihrem Sieg am Donnerstag nur einen Tag Pause. Göppingen hatte gleich acht Tage frei. „Die lachen sich tot“, vermutet Hanning.
Verstecken müssen sich die Füchse nicht
Gewinnen wollen die Füchse trotzdem. Und zwar nicht nur das Halbfinale, sondern auch den Pokal. Weder Göppingen, noch Magdeburg oder die Franzosen aus Saint-Raphael sollen die Berliner aufhalten. „Wenn man da mitspielt, will man auch den Titel“, sagt Paul Drux.
Verstecken müssen sich die Füchse sowieso nicht. Nach Siegen gegen die Löwen und Hannover ist das Selbstvertrauen groß. „Wir sind schwer zu schlagen“, weiß Kreisläufer Johan Koch. Besonders, wenn die Füchse so treffsicher sind, wie Spielmacher Wiede es zum Schluss gegen Hannover war.
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