Das fast 4000 Quadratmeter große Eck-Grundstück ist beim Bezirk nicht unbekannt. „Die Fläche ist ein ständiges Ziel von Müllablagerungen“, sagte der Leiter der Pressestelle Marzahn-Hellersdorf, Frank Petersen, zum KURIER. Der Ring werde ständig kontrolliert, weshalb „die Sachen noch nicht lange liegen“ können. Bereits am 4. November 2014 wurde Müll auf dem Grundstück gemeldet, Eigentümer ist das Land Berlin. Nur vier Tage später war damals die Fläche komplett geräumt. Nur zwei Monate später folgte jetzt das gleiche Spiel. Nach Petersens Worten wurden dort privater Müll und Gewerbeabfälle illegal abgelagert. Beim aktuellen Fall müssen auch giftige Materialien, wie Lacke, asbesthaltige Baustoffe und Dämmmaterialien entsorgt werden. „Das ist nicht nur eine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Umweltstraftat“, warnt der Pressesprecher.
Vom öffentlichen Straßenland vor dem Grundstück hat die BSR jetzt vier Kubikmeter Müll entfernt – darunter zwei Elektrogeräte und fünf Autoreifen.
Illegale Müll-Ablagerungen, wie am Hornoer Ring, kosten Berlin jährlich fünf Millionen Euro. „Das Geld könnte man auch besser verwenden“, sagt BSR-Pressesprecherin Sabine Thümler zum KURIER, M.F.
Neben einem Recyclinghof türmen sich die Abfallberge.
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Die KURIER-Praktikantinnen auf dem Müllberg (v.l.): Rebecca (14), Marie (17) und Ashima (14, v.l.)
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Die KURIER-Praktikantinnen nehmen den abgelagerten Müll unter die Lupe. Die roten Rohre sind Kabelisolierungen.
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Auf den Deponien finden sich mehrere Polstermöbel-Garnituren, ein Berg voller mit Kunststoff gefüllter Säcke, unzählige Autoreifen und Malereibedarf.
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Auf den Deponien finden sich unzählige Autoreifen und Malerbedarf.
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Die Einfahrt zum Recyclinghof Nordring – einer von 15 in Berlin.
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