Es ist nur noch eine Frage von Stunden, dann ist Coup um Herthas Problemstürmer Wilfried Kanga (26) vollzogen. Dinamo Zagreb kauft den Franzosen-Ivorer für ein Paket von 3 Millionen Euro (1,8 Mio. sofort, der Rest als leistungsbezogener Nachschlag). Plötzlich hat Hertha BSC etwas Geld in der Wintertransferperiode, Geld für einen neuen Stürmer. Es soll der Däne Sebastian Grönning (27) vom Drittligisten FC Ingolstadt werden.
Eigentlich war die Verpflichtung erst für den Sommer geplant, denn dann ist der Angreifer ablösefrei. Durch die überraschenden Kanga-Millionen kann Sportdirektor Benjamin Weber doch noch in den Poker mit Ingolstadt gehen, damit Grönning schon in der Rückrunde kommen kann, um mit Toren den Aufstieg möglich zu machen.
Der bulllige 1,88-Meter-Stürmer ist nicht irgendein Drittliga-Spieler. Er führt gerade die Torschützenliste mit 13 Treffern an. Außerdem hat er davor schon für die dänischen Erstligisten Aalborg Bk und Aarhus GF gespielt. Vor zwölf Monaten wechselte er vom spanischen Zweitligisten CD Castellon zu Ingolstadt. Beim Klub aus Bayern schlug er sofort ein und traf schon in der vergangenen Rückrunde achtmal in der Dritten Liga.
Weber: „Wenn wir einen Transfer machen, muss er kreativ sein“
Herthas Sportdirektor Benjamin Weber hat Grund zur guten Laune. Es gibt Geld für Stürmer Wilfried Kanga.
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Benjamin Weber sagte schon vor zwei Wochen: „Wir haben nur ein engen Budgetrahmen für Wintertransfers. Wenn wir etwas machen, müssen wir kreativ sein.“ Da hatte der Sportdirektor längst mit Grönning gesprochen. Der Däne war auch schon auf der Geschäftsstelle zu Vertragsverhandlungen. Jetzt kann der Transfer vorgezogen werden. Wahrscheinlich wird das nächste Woche klappen. Am Sonntag beim Rückrundenauftakt in Paderborn wird Grönning noch nicht dabei sein. ■
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