Nach Husaren-Solo: Froome will jetzt unsterblichen Ruhm

Erst Tour und Vuelta, jetzt Giro? Der Brite wäre der dritte Radprofi, der drei...

Bc
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Allein auf weiter Flur! Chris Froome hängte in den Alpen alle ab.

Allein auf weiter Flur! Chris Froome hängte in den Alpen alle ab.

© WITTERS

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Nach Tour und Vuelta die dritte große Schleife binnen zwölf Monaten zu holen, schafften vor ihm nur der Franzose Bernard Hinault (1982/93) und der Belgier Eddy Merckx (1972/73).

Es ist dieser Legenden-Status, der Froome reizt, auch wenn die Titelverteidigung in Frankreich das Nonplusultra ist. „Natürlich ist das ein Risiko, wenn man den Giro angeht vor der Tour. Aber ich würde es für den Rest meines Lebens bedauern, wenn ich es nicht versuchen würde“, hatte der Engländer (32) vorm Giro-Start über seine Motivation erzählt.

Das Rosa Trikot war am Ende der Lohn für seine unglaubliche Vorstellung.

Das Rosa Trikot war am Ende der Lohn für seine unglaubliche Vorstellung.

© imago/LaPresse

Dabei lief es zunächst eher mies. Stürze, Zeitverluste zu Beginn. Auch wenn sein Trainer meinte, dass Froome in der zweiten Hälfte attackieren werde. Der Tagessieg auf der 14. Etappe war ein Zeichen, aber Zeit machte er da nicht gut.

Änderte sich am Freitag. Mit einer unglaublichen Vorstellung stellte Froome auf der Königsetappe die Gesamtwertung auf den Kopf. Der als Vierter zur 19. Etappe nach Bardonecchia gestartete Brite fuhr über 185 Kilometer und vier hammerharte Alpenpässe ins Rosa Trikot. Spitzenreiter und Landsmann Simon Yates fiel ins Bodenlose, verlor im Ziel über 38 Minuten. Froome, dem wegen der weiter schwelenden Salbutamol-Affäre eine Doping-Sperre droht, feierte seinen zweiten Tagessieg.

80 Kilometer vor dem Ziel auf dem Weg zum höchsten Giro-Punkt, den Colle delle Finestre (2178 Meter), hatte der Brite attackiert. Dumoulin (am Start noch 2:54 Minuten vor Froome) verlor 3:23 Minuten auf den Sky-Kapitän. Nach gestern ist der 32-Jährige auf dem Weg zum Triple kaum noch zu stoppen.

Und dann die Hände zum Himmel! Christopher Froome bei der Zielankunft nach seinem 80-km-Solo!

Und dann die Hände zum Himmel! Christopher Froome bei der Zielankunft nach seinem 80-km-Solo!

© imago/LaPresse

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