Spandau - Die Polizei hat einen flüchtenden Bankräuber (26) niedergeschossen. Die Schüsse fielen 12.30 Uhr im Gößweinsteiner Gang (Kladow), einer kleinen Straße mit Gärten und Einfamilienhäusern.Der Täter hatte sich zuvor im Vorraum der Volksbank in der Sakrower Landstraße eine Maske übers Gesicht gezogen, dann eine Pistole gezückt. Bei der Polizei galt er bisher als Kleinkrimineller. Der Coup ging schief, weil Bankangestellte den Alarmknopf drückten, damit dem Räuber den Schneid nahmen. Zudem konnten sie ihn gut beschreiben.Schwarze Haare, kurze Hose, Sandalen. Polizisten in Uniform und Zivilfahnder suchten die ganze Gegend ab, eine Funkstreife (besetzt mit einem Mann und einer Frau) entdeckten ihn zwei Kilometer vom Tatort entfernt.Ein Polizeisprecher: "Die Beamten sprachen ihn an. Er reagierte äußerst nervös." Der Täter soll in seinen Rucksack gegriffen haben, dann schoss einer der Beamten. Ein Zeuge: "Es waren fünf Schüsse." Zwei trafen den deutschen Räuber - in Oberschenkel und Leistengegend. Die Polizisten legten ihm Handschellen an, fanden seine Pistole. Ob die scharf ist - unklar. Eine Krankenschwester, die in der Straße wohnt, kümmerte sich um den Schwerverletzten, versuchte mit Tüchern die Blutungen zu stoppen. Ein Helikopter flog ihn ins Krankenhaus. Nach Not-OP ist er außer Lebensgefahr.------------------------------BU: Die Beamten sichten den Tatort. Staatsanwaltschaft und Mordkommission ermitteln.BU: Auch die Feuerwehr wurde nach den Schüssen alarmiert
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