„Das Beste an dem Spiel war am Ende das Ergebnis“, urteilte Füchse-Boss Bob Hanning trocken. Rückraum-Ass Paul Drux fand zumindest etwas Positives: „Wir stehen eigentlich die gesamte Partie ganz gut in der Verteidigung. Jedoch bekommen wir viel zu viele Tore aus dem Zeitspiel heraus. In diesen Situationen fehlte uns einfach die letzte Konsequenz.“
Diese Konsequenz fehlte allerdings gleichermaßen im Angriff. Auch da müssen sich die Füchse dringend steigern.
„Wir sind sicherlich etwas glücklich weitergekommen“, war Hans Lindberg nach dem Spiel ehrlich. „Aber wir haben einen langen Atem gezeigt und nun die wichtige nächste Runde erreicht.“ Der Kapitän war mit seinen zehn Toren maßgeblich am Sieg seiner Füchse beteiligt. Da verzeiht man ihm auch seinen einen Fehlwurf beim Siebenmeter drei Minuten vor Schluss.
Bis dahin hatten beide Mannschaften je 21 Treffer auf ihrem Konto. Doch Lindberg machte seinen Fehler wieder gut, stibitzte den Ball und leitete den erfolgreichen Gegenstoß zum 22:21 ein. Kurz darauf versenkte er den finalen Strafwurf und rettete so das Weiterkommen.
Die Achtelfinals (1./2. Oktober) werden morgen im Rahmen des Supercups zwischen Meister Flensburg und Pokalsieger Kiel von Ex-Weltmeister Pascal Hens und Gladbachs Fußball-Trainer Marco Rose ausgelost.
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