Nach einer Woche Union-Trainingslager

Trimmel sehnt sich nach Arnela

Nach einer Woche Trainingslager freut sich Unions Ösi-Star auf seine schöne Modelfreundin

Mathias Bunkus
Lesezeit 2 Min
Christopher Trimmel beim Training...

Christopher Trimmel beim Training...

© BS-Pix Lizenz

Aus dem Trainingslager Sotogrande berichtet Mathias Bunkus
Traurig schlurfte Unions Christopher Trimmel die Wendeltreppe vom Essensaal herunter. Betrachtete von oben seine Kollegen, die mit den Hauptstadtreportern Interview-Termine hatten und so das tägliche Allerlei ein wenig auflockerten. „Will denn keiner mit ’nem Ösi reden?“, scherzte der Burgenländer mit Leichenbittermiene.

Sein Wunsch war uns Befehl. Keine 24 Stunden später stand er dann doch auf dem Prüfstand und nicht nur bei Trainer Norbert Düwel auf dem grünen Rasen. „Eine Woche Trainingslager ist völlig okay. Aber ich freue mich jetzt auch drauf, wenn es am Montag wieder nach Hause geht. Vor allem, wenn da einer auf einen wartet.“

Einer ist in diesem Fall weiblich. Und hört auf den schönen Namen Arnela. Seit drei Jahren sind die beiden ein Paar. Und natürlich kam sie im Sommer mit an die Spree. „Wir haben uns gut in Berlin eingelebt. Arnela hat ihre Jobs als Model. Oder gibt Nachhilfe. Sie ist ja ausgebildete Grundschullehrerin. Aber wir haben noch längst nicht alles gesehen. Berlin ist so groß. Wien ist im Vergleich dazu ein echtes Dorf“, gab der Tattoo-Liebhaber zu. Mit der U-Bahn zum Training wie bei Rapid, das geht bei den Eisernen nicht. „Das mache ich mit dem Auto. Oder ich fahre zu Sören [Brandy/Die Red.] und wir bilden eine Fahrgemeinschaft.“

Wenn er auch nicht so viel redete in Andalusien, auf dem Platz besaß Trimmel tagelang einen hohen Wiedererkennungswert. Ähnlich wie bei Schweden-Superstar Zlatan Ibrahimovic schmückte ein lustiges Zöpfchen sein immer stärker wallendes Haupthaar. „Ich will es einfach mal lang wachsen lassen. Also muss ich richtig viel Gel reinmachen. Oder halt einen Zopf“, meinte der 27-Jährige. Seine Frisurveränderung hat übrigens nichts mit einer verlorenen Wette oder einem Befehl seiner Liebsten zu tun. „Ich will das einfach mal ausprobieren.“

Warum auch nicht. Wenn es hilft. Der biblische Samson war ja ohne seine Mähne nur ein Schwächling und umgekehrt bärenstark. Wenn das beim dem Rechtsverteidiger auch so ist, dürfte keiner bei den Eisernen was dagegen haben.

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