Nach einem Brand in einem Seniorenwohnheim in Reinickendorf ist ein großer Teil der rund 150 Bewohner in Hotels untergebracht worden.
Das Feuer brach Montag im Keller des Gebäudes aus
In dem neunstöckigen Gebäude gebe es derzeit keinen Strom und keine Heizung, so ein Sprecher der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Gewobag, die die Seniorenapartments vermietet. Das Feuer sei am Montag im Keller des Gebäudes in der Zobelitzstraße ausgebrochen und von der Feuerwehr gelöscht worden. Eine Person wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Positiv: Das Feuer zerstörte keine Wohnungen, der Brand beschränkte sich auf die Kellerräume. Heißt: Die rund 150 Mieteinheiten, überwiegend Einzimmerwohnungen, sind nicht betroffen.
Das LKA hat zumindest die Kellerräume freigegeben
Das Landeskriminalamt hat die Kellerräume inzwischen wieder freigegeben. Es sei aber noch nicht klar, wann Strom und Heizung wieder funktionieren. Der Aufwand für die nötigen Reparaturarbeiten lasse sich bisher nicht einschätzen.
Der Großteil der Bewohner sei deshalb in Hotels umgezogen. In Reinickendorf, aber zum Beispiel auch im benachbarten Spandau. Auch für diejenigen, die zunächst geblieben sind, gebe es das Angebot, ins Hotel zu ziehen. (dpa)
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com