Es ist ein Märchen und Drama für den BFC zugleich. 25 Tore macht der Stürmer in 25 Saisonspielen. Dann verletzt er sich am Innenband. Während die Dynamos die letzten sechs Saisonspiele in der Regionalliga allesamt verlieren, kämpft der 26-Jährige um den perfekten Abschied von den Wein-Rot-Weißen. Sein Wechsel zu Drittligist Preußen Münster ist fix. Aber er will auf dem Rasen tschüss sagen.
Rufat Dadashov mit Pokal und Mütze.
© Patrick Skrzipek
Mit Toren. Dieses Versprechen motiviert den Angreifer jeden Tag bei seinem Kampf ums Comeback. Und dann löst er es ein. Im Pokalfinale geht der große Traum mit dem Doppelpack (16./62. Minute) zum Matchgewinn auf.
„Hut ab vor seiner Leistung. Obwohl er wusste, dass er den Verein verlässt, hat er jeden Tag geackert, um im Endspiel auf dem Platz zu stehen“, sagt René Rydlewicz.
Der Coach hat sicher nun den größten Kater. Im Finale zeigte Dadashov, wie wichtig er für die Dynamos war. Ihn zu ersetzen, wird die komplizierteste Aufgabe bis zum Beginn der neuen Saison. Auch nicht mehr dabei ist Matthias Steinborn. Der Mittelfeldmann unterschrieb bei Lok Leipzig.
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