Können die Berliner feiern in Zeiten des Terrors? Ist es seltsam, vielleicht auch beängstigend, durch die Straßen zu laufen, zu lachen, wenn in der Nacht zuvor in einer anderen europäischen Hauptstadt in einem ebenso bunten Ausgehviertel sieben Menschen getötet wurden?
Ja, es sind weniger Menschen zum Karneval der Kulturen gekommen als noch im vergangene Jahr. Doch das kann auch am Regen liegen, der sich in den Morgen- und Mittagsstunden regelrecht in Strömen auf die Teilnehmer und Besucher des Umzugs und des Straßenfestes ergießt. Denn als gegen Nachmittag die Sonne auftaucht, füllen sich die Straßen schnell.
Wir haben die Menschen gefragt, ob sie sich nach dem Attentat in London Gedanken über ihren Besuch auf dem Karneval der Kulturen gemacht haben, ob sie vielleicht sogar Angst haben – und wieso sie trotzdem hier sind.
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