Gastfreundschaft wird missbraucht

Nach antisemitischen Demonstrationen: Ex-BND-Chef für Ausweisungen

Ex-Präsident: Müssen uns dem Antisemitismus von Migranten stellen.

BK
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Anti-Israel-Demo in Berlin

Anti-Israel-Demo in Berlin

© imago/Stefan Zeitz

Nach den antisemitischen Demonstrationen der vergangenen Tage hat der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Gerhard Schindler, Ausweisungen gefordert. „Der Antisemitismus, den wir jetzt ja sehen unter den Migranten, ist eine Tatsache, der wir uns stellen müssen.“ Das beginne damit, dass man diese Tatsache offen anspreche. Aber: „Wir müssen auch diejenigen, die unsere Gastfreundschaft hier missbrauchen, außer Landes bringen“, sagte er „Bild live“.

Zwar müsse man die polizeilichen Ermittlungen abwarten. „Aber die bisherigen Erkenntnisse zeigen ja, dass es nicht nur um Palästinenser geht.“ Weiter sagte er: „Diese Menschen missachten unsere Gastfreundschaft in zweierlei Hinsicht. Einerseits, indem sie Straftaten begehen – Beleidigung, Bedrohung, Aberkennung des Existenzrechts von Israel. Und in zweiter Hinsicht, indem sie gegen unseren gesellschaftspolitischen Grundkonsens verstoßen: nämlich, dass auf deutschem Boden keine antisemitische Hetze stattfinden darf.“

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Allerdings besitzen viele Menschen mit migrantischen Wurzeln die deutsche Staatsangehörigkeit. Eine Ausweisung ist dann nicht möglich.

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