Nach Anschlag: Politiker wollen Entwicklungshilfe kürzen

BK
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Kairo - Nach dem blutigen Anschlag auf eine Kirche in Alexandria (21 Tote) entlädt sich jetzt die Wut der Christen.Bei Protesten gegen Muslime wurden in Ägyptens Hauptstadt Kairo 39 Sicherheitskräfte und zwei Passanten teilweise schwer verletzt. Sie wurden mit Steinen und Flaschen beworfen. Auch in Alexandria und Assiut gab es Demonstrationen.Deutsche Politiker haben den Vorschlag ins Spiel gebracht, Ländern mit Christenverfolgung die Entwicklungshilfe zu streichen. Stefan Müller, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, sagte in der "Rheinischen Post: "Es kann keine finanzielle Unterstützung für Länder geben, in denen Christen ihre Religion nicht ungehindert ausüben dürfen."Auch Volker Beck, Fraktionsgeschäftsführer der Grünen, fordert jetzt eine schärfere Gangart: "Deutschland hat seine Möglichkeiten zur Einflussnahme bei Weitem nicht ausgeschöpft."

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