Prozess in Gießen

Mutter täuschte Krebs ihres Sohnes vor – 358.000 Euro Spenden erschwindelt

Drei Jahre lang gab eine 42-Jährige ihren gesunden Sohn als todkrank aus – bis zuletzt war der kleine Junge selbst davon überzeugt. Nun steht die Mutter vor Gericht.

Lesezeit 4 Min
Sie gab ihren kleinen Sohn als todkrank aus: Die 42-jährige Mutter im Landgericht Gießen neben ihrem Strafverteidiger.

Sie gab ihren kleinen Sohn als todkrank aus: Die 42-jährige Mutter im Landgericht Gießen neben ihrem Strafverteidiger.

© Christine Schultze/dpa

Ein Spendenlauf an der Schule, Aufrufe im Netz mit Fotos des Jungen an medizinischen Geräten, ein befreundeter Familienvater, der einen Kredit aufnimmt: Jahrelang halfen Hunderte Menschen einem Kind, das nie an Krebs erkrankt war. Am Montag begann vor dem Landgericht Gießen der Prozess gegen die Mutter – und schon am ersten Tag legte sie ein umfassendes Geständnis ab.

Berliner Kurier

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein BK+ Abo?

*