Mutter des ermordeten Elias

„Mit ihm starb ein Großteil von mir.“

Anita S. ist gefangen in der Trauer um ihren Sohn.

BK
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Elias Mutter Anita S. kann noch lange keinen Frieden finden. Sie ist gefangen in der Trauer um ihren Sohn.

Elias Mutter Anita S. kann noch lange keinen Frieden finden. Sie ist gefangen in der Trauer um ihren Sohn.

© RTL/infoNetwork.

Ihr Kind ist tot und sie hat nur noch einen einzigen Wunsch: „Dass ich in der Nacht nicht mehr die Monster sehe, sondern das Licht, auf das ich zugehen sollte. Um irgendwann Hoffnung und Mut zu haben“, sagt Elias’ Mutter Anita.

Ihr Kind kommt nie wieder zurück, und sie hatte es nicht retten können. Sie hat so viele Fragen. „Wie lange musste mein Sohn leiden, bis er dem Ganzen ein Ende gesetzt hat? Wie lange wurde er gequält? Hatte er Angst und hat sich gefragt, warum bin ich nicht da, um ihn zu beschützen?“ Anita S. ist verzweifelt, ein Gefühl, mit dem sie weiterleben muss.

Elias (6) wurde von Sylvio S. von einem Spielplatz entführt, missbraucht und ermordet.

Elias (6) wurde von Sylvio S. von einem Spielplatz entführt, missbraucht und ermordet.

© Polizei

Trotz Prozess und Verurteilung des Täters zu lebenslanger Haft, haben die Eltern ihre Trauer noch nicht verarbeiten können, keinen Frieden gefunden, keinen Trost: „Zu wissen, es ist definitiv, ich werde ihn niemals wieder sehen, ihn niemals mehr im Arm halten, das kann man nicht in Worte fassen, wie sich das anfühlt.“

Daran ändert auch nichts, dass Silvio S. sich am letzten Prozesstag entschuldigte. Er las vom Papier ab: „Es gibt kein Wort auf der Welt, das beschreiben könnte, wie leid es mir tut. Wenn ich es ungeschehen machen könnte, würde ich es tun. Ich selbst aber kann mir das nicht verzeihen.“

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