Mutig-Rotation beim Meister: Trainer Kowatscht Hummels, Robben & Co. ab

Zoff um Videobeweis, Rummenigge kritisiert TSG wegen harter Spielweise, Coman...

BK
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„Das wird in Zukunft immer wieder passieren, das ist so. Ich glaube, dass wir heute alles richtig gemacht haben“, sagte dagegen Kovac mehr als deutlich.

Der schmollende Holländer Robben gab seinen Unmut dann eher leise zu. Aber schon nicht mehr ganz so grimmig, denn er wusste ja, dass Kovac eine Rotationsfigur weniger hat. Die Verletzung von Kingsley Coman stellte sich im Verlauf der Nacht nämlich als Syndesmosebandverletzung heraus. Er fällt mehrere Monate aus. Das ist für den Franzosen deshalb besonders bitter, weil er gerade erst aus einer sechsmonatigen Verletzung zurückgekehrt war.

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge war entsprechend sauer: „Speziell in der ersten Halbzeit sind die Hoffenheimer Spieler brutal hart eingestiegen. Das war Fußball in Wild-West-Manier“, lautet sein Vorwurf an die rustikalen Sinsheimer.

Konfliktstoff scheint also gegeben, auch wenn Kovac zunächst mit dem 3:1-Erfolg alle Argumente auf seiner Seite hat.

Für Zoff von Hoffenheimer Seite war auch gesorgt. „20 vogelwilde Minuten, wo kaum mehr Fußball war, sondern nur noch Video gucken“, beklagte Trainer Julian Nagelsmann das ständige Hin und Her beim Videobeweis rund um die Bayern-Elfmeter und Thomas Müllers nicht gegebenes Handtor.

Hoffenheims Sportchef Alexander Rosen wetterte gegen seinen Bayern-Kollegen Hasan Salihamidzic, der am Spielfeldrand immer wieder Klagen beim vierten Schiedsrichter vortrug. „Bei jeder Situation rumzuhampeln beim Vierten Offiziellen, das kann auch nicht die Stellenbeschreibung sein“, ätzte Rosen.

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