... muss Schulsenator Zöllner nachsitzen!

Sascha Langenbach
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Unglückstage für Schulsenator Jürgen Zöllner (SPD): Den Schulleitern kürzt er schon versprochene Vertretungsgelder. Seine eigene Lebensgefährtin verzichtete dagegen erst nach Oppositions-Protest auf einen gut dotierten Posten.Anne Rühle, Gefährtin des getrennt lebenden Senators, sollte die Geschäftsleitung der Einstein-Stiftung (kümmert sich um Top-Wissenschaftler) übernehmen. Gehalt: 118 000 Euro. Dazu hätte es eine Sekretärin für 66 000 Euro gegeben. Vorstand der Stiftung ist Zöllner. Das klang selbst der SPD zu filzig, Rühle bekommt die Stelle nicht.Ungeschickt, dass Zöllner gleichzeitig den Schulleitern die Vertretungsgelder bei Krankheit (PKB-Mittel) kürzte. Viele Rektoren hatten 2009 gespart, wollten in diesem Jahr überschüssiges Geld in Schulprojekte investieren. Das ist nun futsch! Einige Schulen rutschen nun sogar ins Minus.Abteilungsleiter Erhard Laube schrieb den Direktoren, sie sollten "Verbünde" mit Nachbarschulen bilden, um sich gegenseitig auszuhelfen. Ein Schulleiter zum KURIER: "Wieso soll mein Kollege mir was schenken? Weiß er, ob er das Geld Ende des Jahres nicht selbst braucht?"Noch ein Zöllner-Problem: Es fehlten laut Gewerkschaft GEW 630 Lehrer in Berlin. Und, siehe oben, die Schulreserven für Vertretungen sind dahin. Zöllner trotzig: 1160 Lehrer wurden neu eingestellt, dazu Erzieher. Alles gut also? Wohl kaum. Das wird sich zu Schulanfang zeigen. ------------------------------

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