Musicalstar Sarah Bowden

Mein Hollywood-Tagebuch

Beim Solo-Tanz bekam sie Standing Ovations von 18 000 Fans

Florian Thalmann
Lesezeit 2 Min

Die Musical-Darstellerin surft auf der Erfolgswelle in Hollywood

Sarah Bowden vor ihrer Abreise am Alex. 

Sarah Bowden vor ihrer Abreise am Alex. 

© Volkmar Otto

Die Hollywood Bowl: eine der größten natürlichen Freilichtbühnen nach dem Vorbild der griechischen Antike.

Die Hollywood Bowl: eine der größten natürlichen Freilichtbühnen nach dem Vorbild der griechischen Antike.

© privat

In der Hollywood Bowl trat Sarah vor bis zu 18 000 Menschen auf. 

In der Hollywood Bowl trat Sarah vor bis zu 18 000 Menschen auf. 

© privat

Fragen erwünscht: Sarah nach der letzten Probe im Interview. 

Fragen erwünscht: Sarah nach der letzten Probe im Interview. 

© privat 

Sitzt das Kleid? Sexy Sarah bei der Kostümprobe. 

Sitzt das Kleid? Sexy Sarah bei der Kostümprobe. 

© privat

Auch der berühmte Tanzschuh-Macher Phil Laduca gratulierte ihr.

Auch der berühmte Tanzschuh-Macher Phil Laduca gratulierte ihr.

© privat

In der legendären Freilichtarena „Hollywood Bowl“ standen schon Mega-Stars auf der Bühne: Elton John, Frank Sinatra, die Beatles. Und nun auch sie: Sarah Bowden. Ende Juli übernahm sie die Rolle der Cassie im Musical „A Chorus Line“, stand drei Tage in der ausverkauften Arena auf der Bühne.

Und, wie war’s? „Man kann es nicht beschreiben“, sagte Bowden dem KURIER. „Ich dachte erst: Oh Gott, was mache ich hier, keiner kennt mich. Aber dann waren die Reaktionen auf meine Performance super!“ Ein Erlebnis wird sie nie vergessen: „Ich stand auf der Bühne, tanzte vor 18000 Menschen meine Solo-Numnmer – und plötzlich, mittendrin, standen alle auf und applaudierten!“ Ein anderes Highlight sei der Besuch ihrer Familie gewesen. „Mama, Papa und Bruder kamen aus Australien, um die Show zu sehen. Das war wirklich schön!“

Auch den US- Kritikern gefiel, was die Schönebergerin zeigte. „Das Highlight der Show war Sarah Bowden“, schrieb einer. „Ein Tanzphänomen“ nannte sie ein anderer. Die Aufregung vor der Reise hat sich gelohnt. „Ich war in den letzten 15 Jahren nicht mehr so nervös“, verrät Bowden. 

Besonders habe sie sich über gemeinsame Auftritte und Proben mit Broadway-Stars gefreut – Musical-Legende Bob Avion, der viele Erfolgsproduktionen leitete, führte auch „A Chorus Line“. 

Der Übersee-Ausflug hat sich in jedem Fall gelohnt: Bowden flatterten schon Einladungen für TV- und Bühnen-Castings ins Haus, auch Kontakt zu einem Manager knüpfte sie. „Ich habe aber auch etwas Wichtiges gelernt. Ich gucke immer nach vorn und schaue, was als nächster Job kommt. Man muss aber auch einfach den Augenblick genießen und das irre Gefühl, auf so einer Bühne zu stehen“, sagt sie.

Demnächst wird sie auch in Berlin zu sehen sein – im Musik-Club „Quasimodo“ in Charlottenburg. Termine gibt’s im Netz unter www.sarahbowden.de. 

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