Die Derbywoche beginnt und alles fühlt sich an wie am 17. September. Hertha BSC stürmt mit neun Rückrunden-Punkten in das Stadtduell gegen den 1. FC Union. Genau wie damals zum Saisonstart. Der Aufstieg ist beschlossene Sache, stündlich kann die Verkündung durch den DFB erfolgen. Die Eisernen hingegen sind und bleiben die Wundertüte der Zweiten Liga. Mal spielen sie richtig gut, machen Hoffnung auf viel mehr. Dann wieder werden sie abgewatscht und sehen dabei vor des Gegners Kiste so erbärmlich aus, als wäre das nächste Tor erst kurz vorm Weihnachtssingen zu erwarten. Wenn überhaupt. Das ist alles wie im Film, präzise gesagt wie in "Und täglich grüßt das Murmeltier". Es würde mich nicht wundern, wenn beide Teams am Sonnabend zu "I got you, Babe" von Sonny & Cher ins Olympiastadion einmarschieren würden. Dem Song, zu dem Bill Murray an jedem Murmeltiertag aufwacht. Und dann den Radiowecker zertrümmert. Aber (Phrasenschwein, halt dir die Ohren zu): Ein Derby ist ein Derby, hat seine eigenen Gesetze, steht beim Anpfiff auf jeden Fall 0:0, dauert 90 Minuten oder bis der Schiedsrichter abpfeift und der Ball ist obendrein noch rund. Will sagen: Union wird Sonnabend um 13 Uhr als Gegner auflaufen. Nicht als Opfer. Hertha wird aufsteigen. Ob dieses Ziel als Berliner Meister erreicht wird, ist eine andere Frage!------------------------------Zitat: "Hertha in voller Fahrt, Union lahmt"
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