Gewollt war das nicht. „Nach meinem Abitur habe ich für ein Jahr in einem Straßenkinderzentrum in Ruanda gearbeitet und bin von dort aus viel durch Ostafrika gereist, auch nach Uganda und Kampala – eine Stadt, in die ich mich sofort verliebt habe“, sagte sie dem „UniSpiegel“. An einem Abend in einer Bar drängte sie ein Freund, doch etwas auf der Gitarre zu spielen und zu singen. Das kam ziemlich gut an – und sprach sich bis zu einem Musikmanager herum.
Seitdem ist Deena (geboren in Baden-Baden) in Uganda ein Star, schwebt zwischen Aufnahmen, Auftritten, Interviews und der Werbung. Bald sollen, so jedenfalls wünscht es sich ihr neu engagiertes Management, sogar große Konzerte folgen. Derzeit ist sie in Sambia unterwegs. Die Rückkehr in ihre Heimat dürfte ihr schwer fallen, in Afrika fühlt sich Deena „frei.“ Das Studium der Sozialpädagogik hat sie aber längst nicht hingeschmissen.
Im Gespräch sagt sie: „Aber ich habe nun einmal in Berlin ein Studium angefangen, und das will ich auch beenden. Das nächste Praktikum werde ich zwischen den Auftritten in Kampala machen. Vielleicht bin ich in zwei Jahren beides: eine Sozialarbeiterin und eine Sängerin, die im Fußballstadion auftritt.“
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