München könnte einspringen

Anwohner-Protest: Vergrault Berlin die Formel E?

Zum dritten Mal startet heute die Formel E in Berlin - zum letzten Mal?

BK
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Im vergangenen Jahr fand die Formel E noch in der Karl-Marx-Allee statt - doch Anwohner-Proteste zwangen die Veranstalter, auf das Tempelhofer Feld auszuweichen.

Im vergangenen Jahr fand die Formel E noch in der Karl-Marx-Allee statt - doch Anwohner-Proteste zwangen die Veranstalter, auf das Tempelhofer Feld auszuweichen.

© dpa

In ihrer dritten Saison hat die Rennserie auf diesem Weg schon einiges erreicht. In Paris, Hongkong, Buenos Aires, Mexiko-Stadt und demnächst auch in New York macht das Spektakel aus der Steckdose Station und soll mit „grünem“ Motorsport auch den Autobauern eine Plattform bieten. Sollte Berlin aussteigen, könnte München bereit stehen, wie der „Tagesspiegel“ berichtete.

Wo es sonst im PS-Geschäft zur Freude vieler Fans ohrenbetäubend dröhnt und brummt, ist die Formel E trotz 225 Stundenkilometer Spitzentempo stolz auf ihren Flüsterton. „Eine stille Revolution“, wirbt Geschäftsführer Alejandro Agag.

Der Schweizer Sebastién Buemi ist auch am Samstag und Sonntag (jeweils ab 1600 Uhr) Favorit in Berlin. Er gewann fünf der bisherigen sechs Rennen und hat beste Chancen, seinen Titel erfolgreich zu verteidigen. Buemi ist nur einer aus der Reihe ehemaliger Formel-1-Fahrer.

Der bekannteste unter ihnen ist Nick Heidfeld. Der Mönchengladbacher bestritt in elf Formel-1-Jahren 183 Grand Prix - gewann aber nie. Auch in der Elektro-Serie wartet der inzwischen 40-Jährige nach 27 Starts noch auf einen Sieg. (dpa)

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