Allein die Reinigung des Mauerparks, liebster Aufenthaltsort des Partyvolkes, kostet Prenzlauer Berg 100000 Euro jährlich. Es gibt zwar extragroße unterirdische Müllbehälter, doch vielen Besuchern sind selbst die wenigen Schritte dorthin zu weit. Flaschen, Einweggrills, Pappteller und -becher: Alles bleibt einfach liegen und gammelt vor sich hin.
Der mit 200 Hektar größte und zugleich dreckigste Park der Hauptstadt ist der Große Tiergarten. Jetzt müssen die Mitarbeiter des Grünflächenamtes täglich an die einhundert Kubikmeter Ekel-Müll einsammeln.
Im Mauerpark gibt es zwar große unterirdische Abfallbehälter, doch viele Besucher lassen ihren Dreck einfach liegen.
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Auch beim Karaoke im Mauerpark fällt viel Müll an.
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Zu Hunderten sitzen Parkgäste mitunter auf den Grünflächen - klar dass da viel Müll anfällt.
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Müllproblem auch im Volkspark Friedrichhain.
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Unglaublich: Seitdem neben den 600 Parkbänken Papierkörbe stehen, nehmen noch weniger Spaziergänger Müll wieder mit nach Hause – und schmeißen ihn bei Überfüllung lieber daneben. Ob das der Grund ist, weshalb Behälter im Park zwischen Kanzleramt und Hauptbahnhof im Regierungsviertel gleich ganz „vergessen“ wurden, konnte dem KURIER im zuständigen Amt niemand erklären. „Der Kollege ist im Urlaub“, heißt es.
Seit 1991 wurden mehr als 60 Prozent der Personalstellen im Grünflächenamt gestrichen, wie Amtschef Jürgen Götte diese Woche im rbb beklagte. Doch zugleich habe sich der Aufwand um ein Drittel erhöht.
Die Senatsverwaltung für Finanzen möchte deshalb die BSR mit der Pflege von besonders großen oder touristisch attraktiven Parkanlagen beauftragen. „Es gibt Kontakte“, sagte Pressesprecher Jens Metzger gestern zum KURIER. „Wir sprechen darüber, wie sich die BSR mit ihrem Wissen und spezieller Technik stärker einbringen kann und prüfen, welche Flächen dafür infrage kommen. Im Gespräch sind Tiergarten, Hasenheide, Görlitzer Park, Volkspark Friedrichshain, Mauerpark und Treptower Park.“ BACH
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