Spektakuläre Verbrechen

Warum ein Mörder 2017 noch nach DDR-Recht verurteilt wurde

Heike Wunderlich wurde 1987 in Sachsen ermordet. Erst 30 Jahre später führte eine DNA-Spur zum Täter, verurteilt wurde er nach DDR-Recht.

Foto von Autor/Autorin: Sebastian Karkos
Lesezeit 4 Min
Das Grab von Heike Wunderlich. Die junge Frau wurde nur 18 Jahre alt.

Das Grab von Heike Wunderlich. Die junge Frau wurde nur 18 Jahre alt.

© Polizei Zwickau/DPA

Mord verjährt nie. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Das eine ist ein Rechtsgrundsatz, das andere eine Floskel. Im Fall der 1987 ermordeten Heike Wunderlich traf jedoch beides zu. Knapp drei Jahrzehnte nach dem Verbrechen führte moderne DNA-Technik die Ermittler zum Täter. Das Verbrechen an der damals 18-Jährigen in Sachsen gehört zu den spektakulärsten Kriminalfällen der vergangenen Jahre in Deutschland. Denn der Täter wurde 2017 nach DDR-Recht verurteilt. Obwohl das Land längst Geschichte war!

Berliner Kurier

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