Mord-Prozess nach U-Bahn-Attacke

Amandas Todschubser ab September vor Gericht

Der Tod der 20-Jährigen schockte Berlin. Die Anklage spricht von "Mord aus Heimtücke"

BK
Lesezeit 1 Min
Viele Menschen legten am Tatort Blumen ab.

Viele Menschen legten am Tatort Blumen ab.

© dpa (Archivbild)

„Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Mord aus Heimtücke vor“, sagte Jani der Berliner Zeitung. Der damals 28-Jährige soll die junge Frau am Ernst-Reuter-Platz vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen haben.

Der Beschuldigte, der kurz vor der Tat aus Hamburg nach Berlin gekommen war, ist vorerst in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

Bei dem Prozess vor einer Schwurgerichtskammer des Landgerichts handele es sich um eine sogenanntes Sicherungsverfahren, sagte Sprecherin Jani. Das bedeutet, dass er länger in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen werden soll.

Der Angreifer war nach Angaben der Justiz in Hamburg bis kurz vor der Tat bereits in einer psychiatrischen Einrichtung. Laut Staatsanwaltschaft soll der Verdächtige an einer schizophrenen Erkrankung leiden.

Der Mann war am Tattag noch am Bahnsteig festgenommen worden. Fahrgäste hielten ihn fest, bis die Polizei kam. Eine Blutprobe nach dem Angriff ergab keine Hinweise auf Alkohol oder Drogen. dpa/JSt

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema