Yildirim ist weiter flüchtig, dürfte bewaffnet sein. Andere Zeugen wollen ihn in Tatort-Nähe erkannt haben. In der Pankstraße suchten Polizisten nach dem Hinweis die Umgebung ab, fanden aber nichts. Unter Polizeischutz steht das Wohnhaus von Yildirims Ex-Frau Feride (24), die dorthin zu ihrer Familie zurückgekehrt sein soll. 2006 hatte sie Yildirim geheiratet, 2010 die Scheidung eingereicht. Er soll sie geschlagen, betrogen haben.
Ferides Bruder Ferit (27) hatte den Mitsubishi gefahren, auf den Yildirim feuerte. Zeugen hörten 12 Schüsse. Ferit wurde nicht – wie es zunächst hieß – im Kopf, sondern in Oberarm und Bauch getroffen. Er ist inzwischen außer Lebensgefahr. Seine Mutter Nevin (45) und Schwester Leyla (22) starben im Kugelhagel.
Doppelmörder Mehmet Y.: Vorzeitige Haftentlassung ausgeschlossen.
© Lizenz
Wedding-Killer Mehmet Y. (26)
© Lizenz
Mehmet Y. verlässt im Gefangenentransporter das Polizeigebäude.
© Oberst Lizenz
Mehmet Y. in der Pankstraße (links)
© Lizenz
Ermordet: Nevin C. (45, Mutter von fünf Kindern). Sie saß im Mitsubishi hinten auf der linken Beifahrerseite.
© Andreas Meyer Lizenz
Ermordet: Leyla C. (22) saß hinten auf der rechten Beifahrerseite.
© Andreas Meyer Lizenz
Unter Schock: Ex-Ehefrau Feride C. (24) saß im Auto hinten in der Mitte.
© Lizenz
Nach Kopfschuss lebensgefährlich verletzt: Ferit C. (27) saß am Steuer des Wagens.
© Lizenz
Schwer bewaffnete Polizisten vor dem Wohnhaus von Mehmut Y.
© Lizenz
Ein Anwohner machte diese Aufnahme kurz nach der Schießerei vom Tatort.
© Leserfoto Lizenz
Die Ex-Frau (rotes Kopftuch) des Schützen sitzt geschockt im Rettungswagen.
© Lizenz
Verwandte und Freunde der toten sitzen weinend auf der Straße.
© Andreas Meyer Lizenz
Polizeibeamte untersuchen den Tatort nach Spuren des Todesschützen.
© dpa Lizenz
© Klaus Oberst Lizenz
© dpa Lizenz
© Schroeder Lizenz
© dapd Lizenz
© Schroeder Lizenz
© Andreas Meyer Lizenz
© Schroeder Lizenz
© Schroeder Lizenz
© dpa Lizenz
© Schroeder Lizenz
© dpa Lizenz
© dpa Lizenz
© dpa Lizenz
© dpa Lizenz
© dpa Lizenz
© dpa Lizenz
© dpa Lizenz
© dpa Lizenz
© dapd Lizenz
© dpa Lizenz
Yildirim, der 2004 aus Anatolien nach Deutschland kam, dürfte Helfer haben. Er spricht kaum deutsch, seine Geldkarte ist gesperrt. Die Fahnung wurde auf den gesamten Schengen-Raum ausgeweitet.
Ein Bekannter über den Mörder: „Er ist sehr gläubig, erzählte nie etwas über sein Privatleben. Zuletzt war er noch stiller, ließ sich einen Bart wachsen.“ Ein anderer Bekannter: „Mir wurde erzählt, dass Yildirim neues Mitglied einer radikal islamischen Sekte sein soll.“ Möglich also, dass er sich über Hintermänner aus dieser Gruppe die Pistole besorgte. Die Sekte könnte ihn auch zur Tat getrieben haben und bei der Flucht unterstützen.
Ferides Vater Halil traute Yildirim nicht, war gegen die Hochzeit. „Er war nicht an meiner Tochter interessiert, er wollte nur die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung.“ mey/scha
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com