Berlin - Molly Luft († 66) sorgt auch nach ihrem Tod im vergangenen November für Schlagzeilen: Die Asche von Berlins berühmtester Hure wurde am 29. Dezember in den Schweizer Alpen verstreut. Für einige Politiker vor Ort ist dies ein Skandal. Die Gemeinde Hérémence im Kanton Wallis: 1200 Meter hoch liegen elf Dörfer in den 1307 Menschen leben. Rings herum verschneite Alpengipfel, auf den Almwiesen blühen im Frühling tausende, zum Teil seltene Blumen in unzähligen Farben. Die Asche von Molly Luft wurde am 29. Dezember auf einer dieser Wiesen verstreut.Was die konservative Schweizerische Volkspartei schwer erbost. Das gewerbsmäßige Verstreuen der Asche (Kosten etwa 430 Euro) durch die Firma "Oase der Ewigkeit" soll nämlich verboten sein, so der örtliche Parteivorsitzende Ludovic Richiedei. Er fordert, dass die Bestattungsfirma strafrechtlich verfolgt wird. "Bei der Wiesen-Bestattung ist alles legal gelaufen. Ihre Asche wurde in einer herrlichen Bergwelt verstreut", sagt Oase-Chef Dietmar Kapelle.So lange ein Angehöriger oder ein Beauftragter die Asche verstreue, habe alles seine Ordnung. Um Mollys letzte Ruhestätte müsse man sich keine Sorgen machen."------------------------------
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