Jede Woche müssen sich die Teilnehmer in der TV-Show „Das große Backen“ den verrücktesten Herausforderungen stellen - und unter anderem in der technischen Prüfung zeigen, wie gut sie ihr Handwerk beherrschen. Dieses Mal geht es um ein ganz besonderes Gebäck: Mochi-Donuts! Sie sehen aus wie ein kleiner Kranz aus acht Teigperlen, und genau das macht sie so verlockend. Jede Kugel lässt sich einzeln abzupfen, außen ist sie leicht knusprig, innen weich mit einem angenehm zähen Biss. Diesen besonderen Charakter verdankt das Gebäck dem Shiratamako, einem japanischen Klebreismehl, das zusammen mit cremigem Seidentofu die Grundlage des Teigs bildet. Wir haben ein einfaches Rezept für sie, mit dem Sie die technische Prüfung aus „Das große Backen“ selbst ausprobieren können.
Mochi-Donuts gelingen ganz ohne Hefe und lange Gehzeit
Mochi kennen viele als weiche Reiskuchen aus Japan. Bei diesem Rezept steckt das typische Klebreismehl in einem frittierten Teig, der sich angenehm elastisch anfühlt. Seidentofu liefert die nötige Feuchtigkeit und macht die Masse geschmeidig, Backpulver lockert die Mochi-Donuts auf. Hefe und lange Gehzeiten fallen weg. Auffällig ist die Form: Acht kleine Bällchen werden zu einem Ring gelegt, der Pon de Ring genannt wird. Beim Frittieren verbinden sie sich zu einem Kringel.
Am besten schmecken Mochi-Donuts frisch, wenn sie vollständig ausgekühlt sind und der Puderzucker gut haftet. Dazu passt eine Tasse Kaffee, ein Glas Milch oder ein grüner Tee. Weil sich jede Kugel einzeln abzupfen lässt, sind die Ringe ideal zum Teilen, etwa auf dem Kuchenbuffet oder bei einer Geburtstagsfeier.
Planen Sie sie am besten für denselben Tag ein, dann ist der zarte Biss am schönsten. Und jetzt ab an den Herd, die kleinen Kringel warten schon! Packen Sie die technische Prüfung aus der TV-Sendung „Das große Backen?“ Hier können Sie ein Rezept für Mochi-Donuts ausprobieren! wir wünschen gutes Gelingen ...
Der Teig für die Mochi-Donuts ist schnell gemacht. Für die typische Form des Gebäcks braucht es dann aber schon etwas Fingerspitzengefühl.
© Illustration: Berliner KURIER/KI
Zutaten für Mochi-Donuts
Sie brauchen: 100 g Shiratamako (Klebreismehl), 200 g Seidentofu, 100 g Mehl, 1 EL Zucker (nach Belieben), 1 TL Backpulver, 1 Prise Salz, Frittieröl, Puderzucker zum Wälzen (alternativ Zuckerguss zum Tunken), außerdem Backpapier
Zubereitung: So machen Sie Mochi-Donuts
Geben Sie das Shiratamako in eine Schüssel und fügen Sie den Seidentofu hinzu. Vermengen Sie beides gründlich und zerdrücken Sie dabei alle Klümpchen, am besten mit einer Gabel oder mit den Fingern, bis keine Mehlnester und keine Tofustückchen mehr zu sehen sind. Anschließend kommen Mehl, Zucker, falls Sie ihn verwenden, Backpulver und Salz dazu. Verarbeiten Sie alles zu einem geschmeidigen Teig, der glatt ist und nicht mehr bröselt. Kneten Sie nur so lange, bis dieser Zustand erreicht ist, und nicht länger.
Teilen Sie den Teig nun in zehn gleich große Stücke. Formen Sie aus jedem Stück acht kleine Bällchen und legen Sie diese so aneinander, dass ein geschlossener Kreis entsteht. Setzen Sie jeden Ring auf ein eigenes Stück Backpapier, das etwas größer ist als der Kranz. Erhitzen Sie währenddessen das Frittieröl in einem hohen Topf auf ca. 170 bis 180 °C. Ein Küchenthermometer hilft, die Temperatur im Blick zu behalten.
Lassen Sie die Ringe mitsamt Backpapier vorsichtig ins heiße Öl gleiten und frittieren Sie sie ca. 90 Sekunden. Wenden Sie die Donuts danach behutsam und ziehen Sie dabei das Backpapier ab. Frittieren Sie die zweite Seite ebenfalls ca. 90 Sekunden.
Heben Sie die Donuts aus dem Öl und wälzen Sie sie noch heiß im Puderzucker, bis sie rundum bedeckt sind. Wer es anders mag, tunkt die heißen Ringe statt in Puderzucker in Zuckerguss. Lassen Sie die Donuts anschließend abtropfen und vollständig abkühlen, erst dann sind sie servierbereit. Stellen Sie den Topf mit dem heißen Fett währenddessen sicher und außer Reichweite von Kinderhänden zum Abkühlen beiseite.
Richten Sie die Kringel auf einer Platte an und zupfen Sie Kugel für Kugel ab. Sie werden merken: Der weiche, leicht zähe Biss macht Lust auf mehr. Viel Freude beim Nachkochen und guten Appetit!
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