Mixa Unterschlupf im Frauenkloster

Anne-Kattrin Palmer
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Eichstätt - Zwei Zimmer, 50 Quadratmeter groß, karg möbliert mit Bett und Schrank, keine Küche! Augsburgs Ex-Bischof Walter Mixa (69) hat ein neues Heim.Bislang residierte der wegen Prügelvorwürfen an Heimkindern zurückgetretene 69-Jährige noch im noblen Bischofspalais, jetzt zieht er Anfang August in ein Frauenkloster - zur Miete. Sein neues Domizil ist das Kloster "Maria Stern" in Fünfstetten (für 13 Nonnen ein Altersruhesitz), es gehört zur katholischen Diözese Eichstätt. Diese leitete Mixa bis von 1996 bis 2005. Die Nonnen sind alles andere als amüsiert. Provinzvikarin Schwester Beda Rauch zum KURIER: "Unter den Nonnen gab es Diskussionen. Wir haben ihn ja nicht eingeladen, sondern sind gebeten worden, ihn bei uns aufzunehmen."Mixa - allein unter Frauen. Nicht ganz. Im Kloster wohnt noch ein Geistlicher. Er ist allerdings blind. Und darf Mixa mithelfen oder die Küche benutzen? Schwester Beda: "Es ist nicht geplant, seine Seelsorge in Anspruch zu nehmen. Das Versorgungsproblem ist noch ungelöst. Er fährt im August erstmal in Urlaub, danach wissen wir mehr." Fünfstettens Pfarrer Wolfgang Woppmann (böse Zungen hatten behauptet, er sei Mixas Sohn) ist dagegen entzückt, Mixa in der Diözese empfangen zu dürfen: "Ich bin guter Dinge, die meisten mögen ihn."Ein richtiger Promi sei Mixa dort, auch die Jugendlichen hätten kein Problem mit ihm. Im Gegensatz zum Kloster will er ihn in die Gemeindearbeit einbinden. Bei einem Treffen habe ihm der Ex-Bischof gesagt: "Jetzt werde ich halt Ihr Kaplan."------------------------------

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