Die Säule wurde Anfang des Monats als „Mahnwache – Nie wieder Auschwitz“ vom ZPS aufgestellt. Anfangs habe die Stele angeblich die Asche von ermordeten KZ-Häftlingen, die unter anderem nahe dem Konzentrationslager Auschwitz gefunden wurde, gezeigt. Die Aktion war nur bis zum 7. Dezember genehmigt (KURIER berichtete).
„Wir werden nicht abbauen“
Doch das ZPS hatte nach Ablauf der Frist die Stele fest in Beton gegossen. Daraufhin forderte Mittes Kultur-Stadträtin Sabine Weißler (Grüne) das ZPS auf, die Säule bis zum 20. Dezember zu entfernen.
Das Künstlerkollektiv weigert sich. „Wir werden nicht abbauen“, sagte ZPS-Aktivist Robert Mannheim. „Diese Schwur- und Gedenkstätte ist zu wichtig, um einfach so zu verschwinden.“ ZPS-Sprecherin Thilda Rosenfeld teilte mit, das Künstlerkollektiv hätte für die Säule sogar eine Sondergenehmigung bekommen.“
Der Bezirk Mitte will davon nichts wissen. „Es wurde keine Genehmigung erteilt“, so Sprecherin Stefanie Engmann. Wenn das ZPS nicht räumt, würde der Bezirk eine Firma damit beauftragen. Die Kosten dafür müsse das ZPS tragen. NKK
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