Hubschrauber-Einsatz

Polizei jagt die Bahn-Attentäter

Gute Nachricht für Fahrgäste: Nach dem Brandanschlag sind die Schäden repariert.

Andreas Kopietz
Lesezeit 2 Min
Polizei macht mit Hubschraubern Jagd auf die Bahn-Attentäter.

Polizei macht mit Hubschraubern Jagd auf die Bahn-Attentäter.

© dpa

Ein Großaufgebot Bundespolizisten suchte in der Nacht zu Dienstag in Tempelhof die Bahngleise ab. Gegen 2.35 Uhr meldete eine Hubschrauberbesatzung, die laut Bundespolizei „im Rahmen eines Präventionsfluges“ in der Luft war, zwei verdächtige Personen, die sich in den Bahnanlagen zwischen Tempelhof und Hermannstraße aufhielten. Festgenommen wurde niemand.

Polizeieinsatz am S-Bahnhof Treptower Park: Hier brannten am Montag Kabel.

Polizeieinsatz am S-Bahnhof Treptower Park: Hier brannten am Montag Kabel.

© dpa

Am Montagmorgen hatten Linksextremisten deutschlandweit insgesamt 13 Brandanschläge auf Bahnanlagen verübt, darunter auch in Berlin. Weil in der Nähe der Station Treptower Park Kabel brannten, kam es laut S-Bahn auch gestern auf den Linien S47, S8, 85 und S9 zu Einschränkungen. Am Dienstagmittag war der Schaden repariert. Bis zum Nachmittag normalisierte sich der Verkehr.

Mit dem Anschlag haben sich die Linksextremisten ein Eigentor geschossen – selbst in der eigenen Szene: Unter dem Bekennerschreiben, das sie am Montag im Netz veröffentlichten, äußern sich zahlreiche Radikale abfällig über die Taten: „Statt mit militanten Aktionen Kämpfe zu unterstützen, kämpft ihr gegen die Menschen“, schreibt etwa ein Kommentator. Und ein anderer schimpft: „Glaubt ihr, die Leute, die heute an den Bahnhöfen standen, werden sich mit euch solidarisieren?“  

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