Auf dem Fußballplatz, wenn der Arzt mit dem Köfferchen kommt, scheinen sich oft Wunderdinge zu tun. So zumindest scheint es, wenn ein Kicker mit einer Verletzung, an der ein "Normalo" Monate laboriert, schon nach kurzer Zeit wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann.Hier sind einige Profi-Tricks, die auch Amateuren beim Regenieren helfen und keine schädlichen Nebenwirkungen haben:Enzyme: Nach Verletzungen und Verstauchungen, aber auch nach Operationen sollen sie Wunder wirken. Bromelain (aus Ananas) oder Papain (aus Papaya) beschleunigen Heilungsprozesse. Bromelain bringt die Immunzellen in Schwung, fördert die Durchblutung und lässt so Entzündungen abklingen. Papain macht das Bindegewebe geschmeidig und baut verbrauchtes Gewebe ab.Hochdosierte Enzymtabletten gibt es in der Apotheke. Sie werden nicht vom Arzt verschrieben.Vibrationstraining: Der Patient stellt sich auf eine Bodenplatte, die 30 bis 50 Mal pro Sekunde vibriert. Darauf reagieren die Muskeln mit einem schnellen Wechsel von Anspannung und Entspannung, der die Durchblutung steigert. Die Behandlung gibt es in vielen Arzt- und Physiotherapiepraxen. Sie ist keine Kassenleistung.Lymphdrainage: Diese Massagetechnik entstaut das Gewebe und bewirkt, dass Lymphflüssigkeit und Abbauprodukte des Stoffwechsels abtransportiert werden. Der Arzt kann diese Behandlung im Einzelfall verschreiben.Magnetfeldtherapie: Um die verletzte Körperpartie herum werden pulsierende elektromagnetische Felder erzeugt. Sie verändern die Eigenschaften des Blutes, unter anderem erhöhen sie seine Fähigkeit, Sauerstoff an die Zellen abzugeben. Das hat die Öffnung von kleinen Blutgefäßen und eine Belebung des Stoffwechsels zur Folge. Gleichzeitig wird der Nährstofftransport zu den Zellen verbessert. Die Behandlung regt erwiesenermaßen das Knorpelwachstum an und ist deshalb nach einer Knorpeltransplantation zu empfehlen. Am besten wirkt sie, wenn sie an neun bis zwölf Tagen hintereinander durchgeführt wird. Viele Orthopädiepraxen bieten die Magnetfeldtherapie an. Sie ist keine Kassenleistung.Muskelaufbautraining: Es ist das A und O einer erfolgreichen Regeneration. Denn eine gut trainierte Oberschenkelmuskulatur verstärkt die Führung des Knies und hilft, künftige Verletzungen zu vermeiden. Wer neidisch auf die schnellen Erfolge der Profisportler ist, sollte wissen, dass sie rund sechs Stunden pro Tag aufwenden, um wieder fit zu werden. Ganz so viel muss es beim Laien nicht sein. Wer den täglichen Profi-Aufwand auf eine ganze Woche verteilt, ist schon gut im Rennen.Nach Meniskus- und Bänderrissen gehört das Muskelaufbautraining in der Krankengymnastik mit zur Rehabilitation. Das heißt: Die Krankenkassen zahlen.------------------------------BU: Zell-Aktivator: Magnetfelder heilen.
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