Mit 180 Sachen gegen Baum

Ferrari-Fahrer rast in den Tod

Trümmerteile fliegen mehr als 100 Meter weit ...

P. DEBIONNE
Lesezeit 2 Min
Das Wrack des Ferrari auf der B2.

Das Wrack des Ferrari auf der B2.

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In der Nacht düst Herbert D. (Name geändert) die B2, die hier Potsdamer Chaussee heißt, Richtung Spandau entlang. Es ist gegen 1.30 Uhr als es passiert.

Der Mann verliert die Kontrolle über den italienischen Flitzer und kommt von der Straße ab. Mehrfach überschlägt sich der Ferrari, entwurzelt einige kleine Bäume und wird dabei auf einer Strecke von über 100 Metern buchstäblich in der Luft zerrissen.

Ein Augenzeuge: „Da hingen einzelne Trümmerteil meterhoch in den Ästen!“ Herbert D. hat keine Chance, er stirbt noch während des schrecklichen Unfalls.

Bislang ist nicht restlos geklärt, wie es zu dem Crash kam. Doch nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll der 68-Jährige mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein.

Erlaubt sind an dieser Stelle der Potsdamer Chaussee 70 Stundenkilometer, D. soll mit knapp 180 (!) Sachen gerast sein.

Die von Zeugen alarmierten Rettungskräfte sperren die Unfallstelle weiträumig ab, da sich die Bergung der auf über 100 Meter Strecke verteilten Schrottteile des einst so stolzen Ferraris als schwierig gestaltet.

Erst nach einigen Stunden wird die Potsdamer Chaussee wieder für den Verkehr freigegeben.

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