Potsdam - Wegen der Dienstwagen-Affäre hat der Staatsanwalt Ermittlungen gegen Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) aufgenommen.In dem Verfahren geht es um den Anfangsverdacht der Vorteils-annahme. Zudem wird gegen das Autohaus, das Rupprecht den allradgetriebenen 7er BMW Verfügung gestellte hatte, wegen Vorteilsgewährung ermittelt. 18 Urlaubstage lang konnte Rupprecht das Leasingauto (kostet pro Tag rund 300 Euro) umsonst nutzen. Wegen Beihilfe wird auch gegen den Minister-Fahrer ermittelt.Landeschef Matthias Platzeck (SPD) findet das "normal". Die Opposition dagegen fordert Rupprecht zum Rücktritt auf. CDU-Fraktionschefin Saskia Ludwig: "Ein Minister, der klar gegen das Gesetz verstößt, ist nicht tragbar." Grünen-Fraktionschef Axel Vogel sagte, Rupprecht könne sein Amt nicht mehr mit der notwendigen Glaubwürdigkeit ausüben.------------------------------
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