Und auch drinnen hat die JVA etwas fürs Auge zu bieten: Die Rotunde im Heidering-Gefängnis.
© VA Heidering
Rund 4600 Haftplätze gibt es derzeit in Berlin. Der Knast ist gut ausgebucht. Etwa 84 Prozent der Plätze sind belegt. In den Männergefängnissen ist die „Chance“ auf eins der üblichen Einzelzimmer, genannt Einzelhafträume, noch geringer. Die sind zu 94 Prozent weg.
Ziemlich minimalistisch, trotzdem begehrt: eine Berliner Einzelzelle
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Dass schöner Wohnen im Gefängnis eher sehr bescheiden aussieht, beschreibt die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz:
Die Gefangenen sind im geschlossenen Vollzug in Einzelhafträumen mit einer abgetrennten Nasszelle mit WC und Waschgelegenheit untergebracht. Üblicherweise ist ein Haftraum mit einem Bett, einem Schrank, einem Schreibtisch, einem Stuhl, einem kleinen Regal sowie einer Garderobenleiste ausgestattet. Persönliche Gegenstände des alltäglichen Lebens wie Bilder, Privatkleidung, Schulmaterial, Bücher u.ä. können die Gefangenen nach Prüfung durch die Anstalt mit in den Haftraum nehmen.
In Brandenburg geht auch viel Geld in Sanierung und Neubau von Gefängnissen. Seit den 1990er Jahren mehr als 350 Millionen Euro gesteckt. Derzeit verfügt das Land Brandenburg über insgesamt 1760 Haftplätze. Im Jahr 1992 - dem ältesten verfügbaren Vergleichsdatum - waren es 1422. Den höchsten Stand erreichte das Land im Jahr 2002, als es kurzzeitig 2592 Haftplätze gab. DÜBB/dpa
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