Lilly-Besitzerin Ulrike Sch. (42) wohnt im Parterre in der Hallandstraße (Pankow) und für ihre Mieze stehen alle Türen offen: „Über den Balkon kann sie jederzeit raus, nutzt das auch.“ Bis sich alles veränderte. Ulrike Sch. brachte ihren Liebling zum Tierarzt, sagt: „Lilly zeigte kaum noch Regung.“
Zunächst fand der Doc nichts, dann entdeckte er die kleine Wunde. Lilly war von einer Luftgewehr-Kugel getroffen worden, die ihr Fell bis zum Halswirbel durchschlug – Not-OP! Das war vergangenes Wochenende. Ulrike Sch.: „Inzwischen geht es Lilly schon besser. Sie zieht die linke Vorderpfote aber noch nach.“
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860 Euro kostete der Tierarzt. Ulrike Sch. will den Fall nicht auf sich beruhen lassen. Verteilte Zettel, auf denen sie um Hinweise bittet. Ihre Nachbarn berichten, dass in der Gegend häufiger Schüsse zu hören sind. Eine Polizeisprecherin: „Wir ermitteln wegen des Verstoßes gegen das Waffen- und Tierschutzgesetz, sowie Sachbeschädigung.“
Hoffentlich wird der gestörte Serientäter bald gefasst. Vor kurzem gab es in der nahe gelegenen Heinersorfer Straße das gleiche Delikt. Katze Susi (5) erwischten Kugeln am Hinterlauf und am Kopf. Ebenfalls Not-OP und Rettung in letzter Sekunde! KOB/SCHA
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