Mietpreise

Mietpreise bei Neuverträgen in Berlin um vier Prozent gestiegen

Berlin liegt bei der Steigerungsrate unter den Top Ten der 50 teuersten Städte.

BK
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In Berlin wachsen die Mieten in den Himmel. Viele Menschen in der Stadt sind besorgt.

In Berlin wachsen die Mieten in den Himmel. Viele Menschen in der Stadt sind besorgt.

© imago/Christian Ohde

Unter den 50 teuersten deutschen Städten habe Berlin bei der Steigerungsrate damit unter den Top 10 gelegen. Spitzenreiter beim Anstieg der Neuvertragsmieten binnen eines Jahres waren Lörrach (Baden-Württemberg) mit 8,5 Prozent, Ostfildern (bei Stuttgart) mit 5,7 Prozent und Mörfelden-Walldorf (bei Frankfurt/Main) mit 4,8 Prozent.

Mietpreisbremse nicht bei Neubauten

In Berlin wurde im Juni 2015 die Mietpreisbremse eingeführt. Seitdem dürfen Mieten in neuen Verträgen stadtweit nur noch zehn Prozent über dem Mietspiegel liegen. Ausnahmen gelten für Neubauten, nach umfassender Modernisierung und wenn der Vormieter bereits eine hohe Miete zahlte. Diese Angaben aber kennen die neuen Mieter häufig nicht.

Das Hamburger Forschungsinstitut F+B sammelt bundesweit Daten des Wohnungs- und Immobilienmarkts und bereitet sie auf. Der neue Mietspiegel für Berlin mit den ortsüblichen Vergleichsmieten wird am 19. Mai veröffentlicht. (dpa)

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