Michael Preetz

„Ja, wir wollen Meister werden“

Über Herthas Saisonziel scherzt der Manager. Ein Traum soll dafür real werden.

Sebastian Schmitt
Lesezeit 2 Min
Ein volles Wohnzimmer zum letzten Spiel der kommenden Saison – Hertha will endlich ins Pokalfinale.

Ein volles Wohnzimmer zum letzten Spiel der kommenden Saison – Hertha will endlich ins Pokalfinale.

© imago sportfotodienst

„Ja, wir wollen Meister werden. Alles andere wäre in dieser Saison echt eine große Enttäuschung“, sagt Preetz. Die Kampfansage an Dauer-Meister Bayern München war natürlich nur ein Scherz.

Manager Michael Preetz will endlich im Mai im Pokalfinale stehen. 

Manager Michael Preetz will endlich im Mai im Pokalfinale stehen. 

© imago/Bernd König

Besser als im Vorjahr (Platz zehn) will es Hertha aber in der neuen Spielzeit machen. Mindestens einen Schritt soll es nach vorne gehen. „Wir wollen einstellig einlaufen“, formuliert Preetz das Saisonziel. Der Manager verrät mit einem Grinsen, dass manch ein Spieler bei der Befragung zu den Zielen von mehr träumte. „Champions League haben wir auch gelesen. Aber dafür haben wir keine wahnsinnige Mehrheit gefunden.“ Dardai sieht es positiv: „Vielleicht hat er seinen Traum aufgeschrieben, warum nicht?“

Der Traum, den rund um den Schenckendorffplatz alle träumen, soll dafür diese Spielzeit endlich wahr werden. „Wenn man im Pokal startet, kann es nur ein Ziel geben. Wir wollen das Stadion hier erreichen und zwar am letzten Spieltag“, sagt Preetz. „Alles andere macht keinen Sinn.“ 

Stadion-Neubau rückt näher 

Für die heitere Stimmung bei Hertha könnte auch die neueste Wasserstandsmeldung vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller gesorgt haben, der von einer Offenheit im Senat sprach, Herthas Neubau-Wunsch nachzukommen. „Wir haben das sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen“, sagt Preetz. „Wir empfinden das als Fortgang in die richtige Richtung. Wir möchten unbedingt auf dem Gelände des Olympiaparks ein neues Stadion bauen Dieser Wunsch ist aus unserer Sicht durch die Aussagen befruchtet worden.“

Die neue Arena soll bis zu 55000 Zuschauer fassen – und wäre damit am Sonnabend bereits ausverkauft! Denn genau so viele Fans erwarten die Blau-Weißen für das Duell gegen den Aufsteiger – in der Vorsaison waren es am ersten Spieltag gegen den VfB Stuttgart rund 44 000 Besucher. Darunter werden mindestens 3000 Kinder sein. So viele haben die neue Gratis-Karten-Regelung (KURIER berichtete) bislang angenommen.

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