Es war ein ganz normaler Tag im beschaulichen kleinen Örtchen Vallstedt im Landkreis Peine (Niedersachsen) als ein Messerangreifer plötzlich und unvermittelt auf Passanten einstach. Vier Personen wurden dabei schwer verletzt. Polizisten konnten den Täter festnehmen.
Der Angreifer habe am Nachmittag gegen 15.30 Uhr drei Männer sowie eine Frau mit einem Messer am Straßenrand im Ort Vallstedt schwer verletzt, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann stach so brutal auf die Opfer ein, dass alle sofort medizinisch versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Die Hintergründe der Tat sind nach Angaben der Polizei bislang unklar.
Messerangreifer sticht wahllos auf vier Personen ein
Alle Opfer hatten völlig alltägliche Arbeiten vor ihren Häusern verrichtet. Manche kehrten die Straße, andere befanden sich in ihren Vorgärten als der 32 Jahre alte mutmaßliche Täter aus Vallstedt plötzlich auf sie eingestochen habe.
Der Täter habe sich noch vor Ort von den Beamten widerstandslos festnehmen lassen, berichten örtliche Medien. Der Mann sei ohne weiteren Zwischenfall zur Polizeiwache in Peine gebracht worden und befinde sich dort nun in Gewahrsam.
Opfer schwer verletzt in Kliniken gebracht
Die 48-jährige Frau und die verletzten Männer im Alter von 18, 66 und 73 Jahren mussten stabilisiert werden. Krankenwagen und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz, um die Opfer in umliegende Kliniken zu transportieren. Ob bei einem der Opfer Lebensgefahr besteht, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht sagen. Später hieß es, dass keinem Lebensgefahr drohe, die Verletzungen aber dennoch schwer seien, wie die Peiner Allgemeine berichtet.
Die Ermittlungen dauerten an. Die Polizei sicherte vor Ort Spuren, um mögliche Anzeichen für das Motiv zu finden und den Ablauf der schrecklichen Taten zu rekonstruieren. Der mutmaßliche Täter werde derzeit vernommen. Es gebe erste Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung. Auch könnten Opfer und Täter sich gekannt haben. Die Opfer hätten sich untereinander geholfen. Sowohl der Täter wie auch die Opfer seien alle Deutsche. Der Angreifer war laut Polizei „vorher nicht auffällig gewesen“ und sei „nicht vorbestraft“. ■
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