Messer-Attentat am EC-Automat

Wegen 40 Euro

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Moabit - Der feige Messer-Mann stach am Geldautomaten drei Mal zu. Weil Oberkommissar Detlef P. (48) es wagte, sich gegen seine Raub-Absichten zu wehren. Vor Gericht schob Tolga T. (18) alles auf Drogen.Der Weddinger T. nuschelte: "Ich war so benebelt." Alkohol, Tilidin. Angeblich lief er nach einer Zech-Tour "nur so rum". Tolga T.: "Dann kam es dazu, dass ich einen Mann aufforderte, mir Geld zu geben."Es war am 3. Januar gegen 4.15 Uhr. Detlef P. war in Zivil, hatte gerade 40 Euro abgehoben. Er hörte Schritte hinter sich. Dann einen Ruf: "Bleib mal stehen." Der Fremde überholte ihn. Der Polizist: "Er hatte ein Messer in der rechten Hand.""Gib mir Geld, oder ich stech' dich", soll T. gedroht haben. Der Beamte: "Es kam zu einer Rangelei." Er schlug T. ins Gesicht. Der Messer-Mann: "Da kam alles in mir hoch." Sein Anwalt: "Er war erschrocken, dass ihm jemand eine gepfeffert hat, er kannte das nicht, wurde wütend."Ein Stich in den Oberkörper, einer in den Rücken. Das Herz, beide Lungenflügel verletzt. T. floh, Detlef P. rief mit letzter Kraft seine Kollegen. Durch eine Not-OP wurde er gerettet. Drei Monate war der Fahrsicherheitstrainer nicht im Dienst.Drogen oder Alkohol sind ihm an Tolga T. (Hartz-IV-Empfänger) nicht aufgefallen. Der Angriff sei "wirklich heftig" gewesen. Der Prozess geht Montag weiter.------------------------------

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