Mensch Meyer

Warum wir so sagenhaft schwitzen

Es ist an der Zeit, auch mal die positiven Seiten des Klimawandels zu sehen.

BK
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Positive Seiten des Klimawandels: Wir benötigen weniger Textilien und verschmutzen dadurch die Umwelt weniger.

Positive Seiten des Klimawandels: Wir benötigen weniger Textilien und verschmutzen dadurch die Umwelt weniger.

© dpa

Was für ein Sommer! Endlich mal wieder warme Tage. Gut, sie sind sehr warm. Sie sind, um ehrlich zu sein, so heiß, dass wir uns das olle Regenwetter zurücksehnen, welches wir gefühlt nur aus den Erzählungen der Großeltern kennen. „Es war so kalt, dass er zitterte …“

Was ist „zittern“? Deshalb ist ja die Steuerfahndung so wichtig – wenn die vor der Tür steht, kommt das große Zittern. Vielleicht sind Behörden deshalb so kalt, weil sie aktiv gegen den Klimawandel kämpfen?!

Natürlich gibt es keinen menschengemachten Klimawandel – das ist nichts als eine Klimalüge, sagen viele. Wer weiß denn, ob dieses heiße Wetter nicht, wie viele Rechtsradikale vermuten werden, eine islamistische Verschwörung ist? Immerhin sind es Sahara-Winde, die uns immer häufiger zu schaffen machen. Was, wenn Milliarden von Islamisten irgendwo in der Wüste rumstehen und gemeinsam nach Norden pusten? Das wäre dann wirklich die menschengemachte Klimakatastrophe!

Vielleicht ist es an der Zeit, auch mal die positiven Seiten des Klimawandels zu sehen. Wir benötigen weniger Textilien und verschmutzen dadurch die Umwelt weniger. Hamburg erhält in 30 Jahren einen neuen Namen: Atlantis.

Vor allem aber fördert die Erd-Erwärmung die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau: Klimakterium ist, wenn Frauen Hitzewellen haben – Klimakatastrophe ist, wenn Männer sie auch kriegen. Aber einige fürchten sich nur vor „Öko-Terroristen“ und träumen davon, den „Diesel zu retten“, als wäre letzterer ein gestrandeter Wal. Diesen Menschen kann man am Ende nur noch das zurufen, was der Kannibale zum Mann im Kochtopf sagt: Bitte pfeifen, wenn das Wasser kocht!

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