Mensch Meyer

Warum wir nicht glücklicher sind!

Deutschland liegt wie im Vorjahr auf Platz 16.

BK
Lesezeit 2 Min
Deutschland lächelte sich erneut auf den 16. Platz.

Deutschland lächelte sich erneut auf den 16. Platz.

© Getty Images/iStockphoto

Dem gerade erschienenen Weltglücksindex 2017 zufolge zählen wir zu den glücklichsten Staaten der Welt! Schwer zu glauben, besonders wenn man die Mienen in öffentlichen Verkehrsmitteln betrachtet. Aber vielleicht sollte man im Umkehrschluss vermeiden, U-Bahn in Ländern zu fahren, die auf den hinteren Glücks-Plätzen landen – Burkina Faso etwa oder Süd-Sudan.

Top-Glücks-Plätze

Der Spiegel titelte: „Deutschland wieder nicht glücklichstes Land der Welt!“ – ganz als ob die Bundesrepublik einen reellen Anspruch auf den Titel hatte, den aber aufgrund einer falsch gegebenen „roten Karte“ nicht holen konnte. Wenn man auf die Top-Glücks-Plätze schaut (Norwegen, Dänemark, Schweiz), wird schnell klar, dass Fußball überhaupt keine Rolle für das National-Glück spielt.

Deutschland liegt wie im Vorjahr auf Platz 16. Norwegen löst Dänemark an der Glücksspitze ab: „Öl schlägt Porno“ – müsste die Überschrift korrekterweise heißen. Immer wieder erstaunlich ist die hohe Platzierung Israels (Platz 11) – vielleicht lebt es sich hinter Zäunen doch glücklicher? Die USA sind vermutlich aufgrund einer Trump-Delle vom 12. auf den 14. Platz zurück gefallen.

Platzierung Frankreichs

Erstaunlich auch die relativ schlechte Platzierung Frankreichs (31 hinter Mexiko und Guatemala) – ein Hinweis darauf, dass intellektuelle Diskussionen, heimliche Geliebte, Cognac und Marine le Pen auf die Dauer auch nichts bringen. Das persönliche Glück ist übrigens nicht von der Platzierung des Landes abhängig. Sondern von der Fähigkeit, das Leben in seinem Ist-Zustand zu akzeptieren und dankbar zu sein. Und die Auswärtsschwäche von Hertha BSC komplett zu ignorieren…

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