„Unpraktisch, aber schweinegeil“

Melkus RS 1000: Wie der Rennwagen der DDR in den Westen kam

Die DDR hatte ein eigenes Rennauto – und das ist heute Kult. Eines der speziellsten Modelle steht allerdings ausgerechnet im Westen.

Foto von Autor/Autorin: Florian Thalmann
Lesezeit 6 Min
Michael Bluhm kaufte sich im Jahr 1992 einen Melkus RS 1000, ließ ihn später sanieren. Es ist der zweite DDR-Rennwagen, der jemals hergestellt wurde.

Michael Bluhm kaufte sich im Jahr 1992 einen Melkus RS 1000, ließ ihn später sanieren. Es ist der zweite DDR-Rennwagen, der jemals hergestellt wurde.

© Kai Kitschenberg/imago

Die DDR hatte einen eigenen Rennwagen – und der ist so kultig wie selten: Nur 101 Exemplare des berühmten Melkus RS 1000 wurden vor der Wende hergestellt. Momentan ist das Auto wieder in aller Munde, weil das Dresdner Verkehrsmuseum Geld sammelte, um eines der Schmuckstücke für die Ausstellung zu kaufen. Während viele noch gar nicht wissen, dass es in der DDR so ein Auto gab, sitzt einer der größten Melkus-Fans ausgerechnet im Westen: Michael Bluhm hat das zweite Exemplar in seinem Besitz, das jemals hergestellt wurde. Dem KURIER verriet er, wie der „Ferrari des Ostens“ in den Westen kam.

Berliner Kurier

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