Berlin - Er kennt sich aus beim 1. FC Union - oder eben auch nicht. Björn Brunnemann (29) startet mit den Köpenickern in die zweite Zweitliga-Saison. Und doch ist dieser Beginn ein ganz anderer als vor zwölf Monaten. Denn Söhnchen Nikita Romeo macht Papa Björn noch stärker.Die Kondi-Einheiten in der Vorbereitung - darüber kann Björn Brunnemann nur lächeln. Die Schweißperlen auf seiner Stirn - na und? Müde Knochen und Muskelkater - geschenkt. Denn Brunnemann hat einen ganz besonderen Energiespender. Es ist Söhnchen Nikita Romeo, süße vier Monate jung."Wenn ich dieses kleine Scheißerchen sehe, wird mir ganz warm ums Herz", lächelt der Mittelfeldrenner in sich hinein. "Ich hätte nicht gedacht, dass so ein kleiner Kerl die Welt so stark verändert."Das ist auch gut so, denn die vorige Saison verlief für den jungen Papa unrhythmisch. Zuerst fiel er wegen Rückenproblemen aus, danach fast die gesamte Rückrunde wegen einer Schambeinentzündung. "Nach so einer Seuchensaison wünsche ich ihm, dass es besser läuft. Die Qualität dazu hat er", sagt Uwe Neuhaus. Die Forderung des Trainers ist knallhart: "Björn hat gezeigt, wozu er in der Lage ist. Das muss er stabilisieren."Daran lässt sich Brunnemann gern messen. "Wenn ich fit bleibe, dann kann ich der Mannschaft auch helfen", sagt er. Nikita Romeo hilft dabei, auch wenn er Papa Björn manchmal zu Tränen rührt. Aber das macht ihn nur noch stärker.------------------------------
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