Max (13)

Der Tränenabschied

Die Familie trauert schon, doch Polizei bestätigt den Tod noch nicht.

Lutz Schnedelbach Eric Richard
Lesezeit 2 Min
Freunde und Bekannte haben in der Nähe des Fundorts Abschied von Max genommen. 

Freunde und Bekannte haben in der Nähe des Fundorts Abschied von Max genommen. 

© Eric Richard

Zwei Tage später war die Leiche eines Jugendlichen im Mehrower Weg in Eiche, einem Ortsteil von Ahrensfelde (Barnim), entdeckt worden.

Max R., hier auf einem Foto kurz vor seinem Tod, wurde nur 13 Jahre alt.   

Max R., hier auf einem Foto kurz vor seinem Tod, wurde nur 13 Jahre alt.   

© Polizei Berlin

Mutter Nancy geht davon aus, dass der Tote ihr Sohn Max ist. Doch das wollte die Polizei auch gestern nicht bestätigen. Noch immer wird auf den Internetseiten der Behörde mit einem Foto nach dem Marzahner Jungen gesucht. Wäre Max zweifelsfrei tot, würde die Polizei nicht mehr um Mithilfe bei der Suche bitten.

Identität noch immer nicht geklärt

Woher die Familie angeblich weiß, dass es sich bei dem noch namenlosen toten Jungen um Max handeln soll, ist unklar. Hat die Polizei der Familie bereits die Todesnachricht überbracht, das aber öffentlich nicht mitgeteilt? Nancy R. nimmt auf Facebook jedenfalls bereits Abschied von ihrem Sohn. Und Freunde von ihm haben Plüschtiere, Engel und Grabkerzen nahe am Fundort der Leiche in Eiche abgelegt.

Die Polizei behauptete auch gestern, dass die Identität der gefundenen Leiche noch nicht klar sei. Fest steht, dass der Jugendliche nicht von fremder Hand gestorben ist. Das hat eine Obduktion ergeben. Jetzt suchen die Mediziner in der Leiche nach Giften. Die Mordkommission aus Frankfurt (Oder) ermittelt.

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