Das geht aus einer noch nicht veröffentlichten Antwort der Senatsverwaltung für Inneres auf eine SPD-Anfrage hervor. Ein Teil der Streithähne soll in der Vergangenheit wegen anderer gewaltsamer Vorfälle aktenkundig geworden sein. Der organisierten Kriminalität könne aber niemand zugeordnet werden.
Am 3. Juni war es auf einem Spielplatz in der Perleberger Straße, Ecke Lübecker Straße, zu dem Vorfall gekommen. Zwei Frauen gerieten in Streit, ein Mann versuchte, diesen zu schlichten. Immer mehr Personen, Angehörige von zwei Großfamilien, mischten sich ein, irgendwann eskalierte die Situation (KURIER berichtete).
Die alarmierten Polizisten versuchten, die Auseinandersetzung zu schlichten, mussten aber Verstärkung holen. Am Ende waren 90 Polizisten vor Ort, um die 70 Streithähne zu beruhigen. Vier Menschen wurden verletzt – zwei Polizeibeamte und zwei der beteiligten Frauen wurden verletzt. FTH
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