Massengrab

Soldaten nach 72 Jahren geborgen

Vermutlich waren die Männer 1945 bei der Schlacht an den Seelower Höhen gefallen.

Gerhard Lehrke
Lesezeit 1 Min
Der Umbetter Joachim Kozlowski holt die sterblichen Überreste eines sowjetischen Soldaten aus der Erde.

Der Umbetter Joachim Kozlowski holt die sterblichen Überreste eines sowjetischen Soldaten aus der Erde.

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Massengrab bei Seelow entdeckt

Seit Montagfrüh werden die Knochenteile unter Aufsicht von Mitarbeitern der russischen Botschaft geborgen.

Seit Montagfrüh werden die Knochenteile unter Aufsicht von Mitarbeitern der russischen Botschaft geborgen.

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Joachim Kozlowski birgt einen Schädel aus der Erde.

Joachim Kozlowski birgt einen Schädel aus der Erde.

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Der Experte vermutet weitere Leichenteile in der Erde. Die Soldaten sind vermutlich bei den schweren Kämpfen um die Seelower Höhen.

Der Experte vermutet weitere Leichenteile in der Erde. Die Soldaten sind vermutlich bei den schweren Kämpfen um die Seelower Höhen.

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Das Massengrab ist nur wenige Meter neben der Bundesstraße 1 nahe Seelow.

Das Massengrab ist nur wenige Meter neben der Bundesstraße 1 nahe Seelow.

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«Bislang haben wir Überreste von 21 sowjetischen Soldaten entdeckt», sagte Joachim Kozlowski vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

«Bislang haben wir Überreste von 21 sowjetischen Soldaten entdeckt», sagte Joachim Kozlowski vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

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Vermutlich waren die Männer 1945 bei der Schlacht an den Seelower Höhen gefallen. Vom 16. bis 19. April hatten die mit einer Million Mann etwa zehnfach überlegenen Sowjets und Polen die letzte Verteidigungslinie von Wehrmacht und SS an der Oder durchbrochen. Die Schlacht war ein Gemetzel mit 45 000 Gefallenen, mehrheitlich auf sowjetischer Seite. 

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