Marteria

Comeback nach Nierenversagen

Zwei Jahre lang war der Rapper auf „Tauchstation“.

BK
Lesezeit 2 Min
Marteria meldet sich nach seinem Nierenversagen zurück.

Marteria meldet sich nach seinem Nierenversagen zurück.

© dpa

Zwei Jahre lang war Marteria auf „Tauchstation“. Jetzt meldet sich Deutschlands entspanntester Rapper zurück – mit der neuen CD „Roswell“.
Ein Grund für die lange Pause: Der 34-Jährige war krank. „Ich hatte ein schweres Nierenversagen und wäre beinahe gestorben“, sagt der Berliner, der als Marten Laciny in Rostock geboren wurde.

Marteria trinkt seit zwei Jahren kein Alkohol mehr, verzichtet auf härtere Drogen. Jetzt fühle sich alles sehr angenehm, viel klarer an, sagt er: „Ich habe den Tag gewonnen, aber die Nacht verloren.“

Mit dem Album "Roswell" startet Marteria sein Comeback.

Mit dem Album "Roswell" startet Marteria sein Comeback.

© dpa

Geholfen beim Wandel im Kopf hat ihm das Angeln

Im Song „Tauchstation“ schließt er mit dem Berliner Partyleben von früher ab. „Du musst dir eingestehen, was du für ein Mensch bist“, erklärt Marteria. „Ich bin nie der Ein-Bier-Typ gewesen. Ich war auch kein krasser Alki, aber ich war exzessiv. Wenn wir feiern waren, dann auch mal drei Tage im Berghain.“

Geholfen beim Wandel im Kopf hat ihm das Angeln. „Für viele ist das langweilig, aber ich bin Raubfischangler, das ist was sehr Intensives, sehr Sportliches“, sagt er. „Komischerweise lerne ich auf der ganzen Welt Leute kennen, die auch eine intensive Rauschphase hatten und jetzt im Angeln einen Ausgleich finden.“

Auch das neue Hobby findet Platz auf dem neuen Album. „Blue Marlin“ heißt einer der besten Songs. Sehr düster, aber mit einem verführerischen Groove. Produziert wie das Vorgängeralbum von The Krauts.

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