Marek Lieberberg "Das ist ein Verbrechen" Deutschlands bekannter Konzertveranstalter klagt an

+++ DIE KATASTROPHE VON DUISBURG +++

FRA
Lesezeit 2 Min

Frankfurt/Main - Geltungssucht, Profitgier und Unvermögen haben nach Ansicht von Marek Lieberberg zu den Toten von Duisburg geführt. Deutschlands erfolgreichster Konzertveranstalter klagt die Organisatoren der Loveparade und die Stadt Duisburg für ihr Versagen an: "Das ist kein tragisches Unglück, sondern ein Verbrechen"!Seit 25 Jahren ist Lieberberg Veranstalter von Konzerten und Mega-Events wie "Rock am Ring", Pink Floyd oder Depeche Mode. Er kennt sich aus mit Großveranstaltungen, weiß, wie für die Sicherheit von Hunderttausenden Besuchern gesorgt werden muss. Das Konzept der Loveparade in Duisburg mit nur einem Ein- und Ausgang durch einen Tunnel nennt Lieberberg "eine Todesfalle".Laut Gesetz hätte ein solcher Eingang gar nicht zugelassen werden dürfen. "Aber offensichtlich wollten die Verantwortlichen der Stadt die Veranstaltung um jeden Preis und haben deshalb über alle notwendigen Sicherheitserwägungen hinweggesehen", ätzt Lieberberg. "Diese jungen Menschen sind aus meiner Sicht in den Tod gejagt worden."Mindestens 5000 erfahrene Sicherheitskräfte hätten auf der Loveparade eingesetzt werden müssen. Nur ein Bruchteil unerfahrener Helfer war tatsächlich im Einsatz. Schuld an der Katastrophe seien ganz klar die Veranstalter und die Stadt. Sie seien von Profitsucht getrieben und dabei vollkommen inkompetent.------------------------------

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema