Marco Huck vor WM-Kampf

Hoffentlich fließt kein Blut

So eine Nummer wie bei Tyron Zeuges Kampf mag der Berliner nicht erleben.

BK
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Marco Huck trainiert mit seinem Trainer Oktay Urkal in der Fight + Box Academy in der Bundesallee. 

Marco Huck trainiert mit seinem Trainer Oktay Urkal in der Fight + Box Academy in der Bundesallee. 

© imago/Nordphoto

„Der Kampf ist sehr wichtig für mich und für das deutsche Boxen“, sagt Käpt’n Huck. Der Berliner klopft wieder oben an nach seinem K. o. gegen den Polen Krysztof Glowacki vor eineinhalb Jahren.

Huck (32) war immer ein Garant für gute Quoten. Zuletzt saßen immerhin knapp 3,8 Millionen Zuschauer vor den Fernsehern, als er mit gebrochener Hand gegen Dmytro Kucher nach Punkten gewann. Zuvor kam er auf 4,4 Millionen, da hatte er seinen WBO-Titel nach dem K. o. in den USA schon verloren. Dem WM-Kampf von Zeuge schauten vorige Woche nur knapp 1,6 Millionen zu, obwohl der Neuköllner der einzige deutsche Weltmeister bei einem der vier großen Weltverbände ist. Marco hat Zeuges Blut-Kampf nicht gesehen. Darüber ist er froh: „Ich kann ja kein Blut sehen“, gesteht er, „bei meinen Gegnern hoffe ich immer: Bitte blutet nicht.“

Ob ihm der bärenstarke Briedis (32) den Gefallen tut? Dessen Sparringspartner nennen ihn den Traumatologen. 18 seiner 21 Profikämpfe beendete Briedis vorzeitig. Auch der Kölner Schwergewichtler Manuel Charr ging nach einem rechten Aufwärtshaken des Letten k.o. und lag kurz bewusstlos im Ring. „Briedis ist ein brandgefährlicher Mann“, weiß Huck. „Aber ich boxe auch immer volle Kanne. Wenn ich kämpfe, gibt es keine Gefangenen.“ KAH

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