Marco Huck

Neuer Trainer, aber kein Kampf

Der 30-Jährige Berliner sollte nächste Woche in Chicago gegen den Polen Krzysztof Glowacki in den Ring steigen ...

Andreas Lorenz
Lesezeit 2 Min
Marco Huck

Marco Huck

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Der 30-Jährige Berliner sollte eigentlich in genau einer Woche in Chikago gegen den Polen Krzysztof Glowacki in den Ring steigen. Doch gestern wurde Hucker noch in Kudamm-Nähe gesichtet ...

Harter Fakt: Der Kampf ist schon seit Wochen geplatzt, doch dem Champion und seinem neuen Management war es offensichtlich zu peinlich, die Öffentlichkeit zu informieren. A

uf der Webseite des Veranstalters in den USA, Warriors Boxing Promotions, taucht der Name Huck gar nicht mehr auf. Die Hauptkämpfe sind mit anderen Boxern besetzt.

Der WBO-Titelträger hat seit seiner Trennung vom Sauerland-Boxstall Ende vergangenen Jahres keine positiven Schlagzeilen mehr geschrieben. Sein letzter Kampf datiert vom 30. August – acht Monate Nichtstun im besten Boxer-Alter.

Am Mittwoch stellte Huck dafür ein gelinde gesagt groteskes Trainings-Video auf seine Facebook-Seite. Wie wild und dabei brüllend drischt er auf einen schwarz-gelben Sandsack ein. Die Kommentare sind gehässig.

Immerhin hat sich Hucker für einen neuen Trainer entschieden. Weil Sauerland seinem Weltmeister-Macher Ulli Wegner keine Freigabe erteilt, lässt sich Huck von dem 54-jährigen Don House (USA) betreuen.

House: „Wir haben vier Wochen lang in der Türkei zusammen gearbeitet und ich bin von seiner Einstellung beeindruckt.“ Gut für den Coach – aber Box-Fans würden Marco Huck statt im Training viel lieber mal wieder kämpfen sehen.

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